Naturgewalten haben 2018 insgesamt 3,1 Milliarden Euro Versicherungsschäden an Häusern, Kfz, Hausrat, Gewerbe usw. verursacht. Umso bitterer: Wäh­rend bun­des­weit fast alle Wohn­ge­bäu­de gegen Sturm und Hagel ab­ge­sichert sind, fehlt rund zehn Mil­lio­nen Haus­be­sit­zern der Schutz gegen Ele­men­tar­ri­si­ken wie Stark­re­gen und Hoch­wasser.

Doch das muss nicht so sein: Mehr als 98 Prozent aller Häuser in Deutschland sind gegen Elementarschäden versicherbar: http://bit.ly/gdv_ntrgefahren

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Elementarschäden sind meistens versicherbar

Ähnlich wie die Wohngebäudeversicherung leistet die Hausratversicherung bei Schäden durch Sturm oder Hagelschlag, Leitungswasser, Feuer sowie Überspannungsschäden durch Blitzeinschlag. Für beide Policen kann eine angedockte Absicherung gegen Elementarschäden je nach Region sinnvoll sein. „Dazu zählen Schäden durch Naturgefahren wie Starkregen, Überschwemmung, Rückstau, Erdrutsch, Erdbeben oder Schneedruck und Lawinenniedergang“, erklärt Opalka.

„Anders als viele glauben, können nahezu 99 Prozent aller Wohngebäude gegen Elementargefahren versichert werden“, so Opalka. Beim letzten Prozent bedarf es in der Regel einer individuellen Risikoprüfung vor Ort. Dass trotzdem nur rund 30 Prozent aller Wohngebäude gegen Elementarschäden abgesichert sind, erklären sich Versicherungsexperten vor allem damit, dass viele Hausbesitzer der Meinung sind, die normale Wohngebäudeversicherung decke bereits sämtliche Naturgefahren ab. Oder sie denken, dass ihre Gebiete nicht betroffen seien. Dass das Risiko allerdings überall steigt, unterstreichen  Klimastudien regelmäßig. Sie zeigen, dass sich die Bürger auf häufiger und heftiger auftretende Wetterextreme wie zum Beispiel Starkregenereignisse einstellen müssen.

Ausstattungselemente und Textkästen

Kasten: Öltank versichern

Die Gewässerschadenhaftpflicht ist für Betreiber von Ölheizungen ein absolutes Muss. Denn Besitzer eines Heizöltanks haften für Schäden durch auslaufendes Öl – auch dann, wenn sie überhaupt keine Schuld trifft. Richtig teuer wird es , wenn Öl ins Erdreich sickert und das Grundwasser verunreinigt: Die Erde muss dann komplett entfernt und als Sondermüll vernichtet werden. Die Gewässerschadenhaftpflicht schützt vor den finanziellen Folgen, die schnell existenzbedrohende Höhen erreichen können.

Sie kann meist als Zusatzbaustein zur Privathaftpflicht-, Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht oder Wohngebäudeversicherung abgeschlossen werden. Der Preis hängt von der Größe des Öltanks ab und davon, ob er ober- oder unterirdisch aufgestellt ist. Weil bei unterirdischen Tanks Lecks nicht sofort bemerkt werden, ist die Absicherung etwas teurer.