Sieht zwar gemütlich aus – aber auch ein wenig eng. Irgendwann muss mehr Platz her für die wachsende Familie, zum Beispiel in Form von Wohneigentum. Spätestens beim Kauf der eigenen vier Wände wird es dann Zeit, sich mit dem wichtigen Thema Risikoabsicherung zu beschäftigen.

Was Sie in Sachen Versicherungssumme und Laufzeit bei einer Risikolebensversicherung beachten sollten und was sonst noch wichtig ist, können Sie hier nachlesen: http://bit.ly/w_RLV

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Erst absichern – dann sparen

Der Ruhestand kann noch so minutiös geplant sein – es nützt alles nichts, wenn bereits vorher wieder aufs Ersparte zurückgegriffen werden muss. Wer nicht vorzeitig die Rentenspardose knacken will, sollte also vor der Zukunftsvorsorge die gegenwärtige finanzielle Situation im Griff haben. So macht es zum Beispiel keinen Sinn, einen teuren Kredit abzustottern und gleichzeitig mit niedrigerer Rendite Geld fürs Alter zurückzulegen. Hinzu kommt die Frage nach der Absicherung existenzieller Lebensrisiken.  Sicher, die private Haftpflichtversicherung schützt bei Schäden, die man Dritten zufügt. Aber ist die Familie auch sonst ausreichend abgesichert? Und was passiert, wenn man dem bisherigen Beruf nicht mehr nachgehen kann und das Einkommen wegfällt?  Oder man sogar zum Pflegefall wird?

Schutz für Hinterbliebene

Die Absicherung der Familie steht an erster Stelle – vor allem, wenn der Kredit fürs Haus weiter abbezahlt werden muss. Eine Risikolebensversicherung (RLV) schützt die Hinterbliebenen beim Tod des Ernährers bzw. der Ernährerin. Was dabei jedem klar sein sollte: Die RLV ist ein reiner Todesfallschutz und keine Geldanlage.  Zurückerstattet wird am Ende der Laufzeit nichts, dafür sind die Beiträge niedrig. Die Kapitallebensversicherung (KLV) sichert ebenfalls den Todesfall ab, spart aber außerdem Geld fürs Alter an –ist jedoch auch deshalb deutlich teurer. Ob sich ein Neuabschluss heute noch lohnt, wird vor dem Hintergrund der Niedrigzinsphase und seit Jahren sinkender Zinsgarantien heiß diskutiert. Ein Pro-Argument ist die Absicherung des Langlebigkeitsrisikos: „Entschließt sich der Versicherte für die Verrentung seines Ersparten, erhält er lebenslänglich eine Zusatzrente“,  sagt Jan Stepic vom Verband öffentlicher Versicherer. „Dabei ist egal, wie alt er wird.“ Tipp: Als Hinterbliebenenschutz eignet sich die RLV meist besser. Für eine lebenslange Rente wiederum kann man auch kurz vor Rentenbeginn noch Geld in eine Rentenversicherung einzahlen (siehe auch: Seite XY).

Arbeitskraft absichern

Ob Burn-Out oder Rückenleiden: Fast jeder vierte Arbeitnehmer kann im Verlaufe seines Lebens seinen Beruf nicht mehr ausüben. Der gesetzliche Schutz bedeutet für neue Erwerbsminderungsrentner dann rund 600 Euro monatlich. Wer noch drei Stunden täglich arbeiten kann, muss dies im Zweifelsfall auch tun, egal in welchem Job. Eine gute private Berufsunfähigkeitsversicherung verzichtet auf diese sogenannte Verweisung – hat aber einen anderen Haken: Sie kann für einzelne Berufsgruppen sehr teuer oder bei Vorerkrankungen gar nicht mehr abzuschließen sein. Alternativen sind meist preiswerter, decken aber nur ausgewählte Risiken ab. Bester Ersatz: die Erwerbsunfähigkeitsversicherung. Bei ihr spielt der bisherige Beruf keine Rolle, der Versicherte kann aber eben auch auf eine andere Tätigkeit verpflichtet werden. Danach kommen Produkte wie die Dread-Disease-Absicherung, die funktionelle Invaliditätsversicherung oder eine Unfallversicherung in Frage, die jeweils nur für bestimmte Risiken Schutz bieten. Besser als gar keine Absicherung sind sie aber allemal.